Gegen jeden Strom scheinen die vier Jungs von MARY PRANKSTERS zu schwimmen. Kaum, dass man sich an den alten Metal-Trademarks erfreut, uberraschen MP plotzlich mit ein wenig Funk, um im direkten Anschluss dem Lager der New-Metal-Fans eine Huldigung zu widmen.
Wahrend die Rhythm-Section um Drummer
Pascal gnadenlos groovt, Jay seine Riffs in
das Hirn des geneigten Horers ballert, man
keine Sekunde Ruhe vor dem Hummelschwarm
zu haben scheint, den Stephane, der Basser produziert, variiert der Shouter Mark zwischen melodisch und aggressiv, zwischen sentimental und rebellisch, zwischen Traum und harter Realitat.
MP kreieren ein musikalisches Gesamtbild irgendwo zwischen Seventies und dem neuen Jahrtausend, man bewegt sich zwischen Kritik und Humor, Politik und Liebe, Freude und Leid, ohne jemals in eine Schublade gesteckt werden zu konnen. Kaum erschaffen, rei?en die vier Jungs ihr musikalisches Werk wieder zu Boden, um neuen Bereichen Ausdruck zu
verleihen.