Gegen jeden Strom scheinen die vier Jungs von MARY PRANKSTERS zu schwimmen. Kaum, dass man sich an den alten Metal-Trademarks erfreut, uberraschen MP plotzlich mit ein wenig Funk, um im direkten Anschluss dem Lager der New-Metal-Fans eine Huldigung zu widmen.

Wahrend die Rhythm-Section um Drummer
Pascal gnadenlos groovt, Jay seine Riffs in
das Hirn des geneigten Horers ballert, man
keine Sekunde Ruhe vor dem Hummelschwarm
zu haben scheint, den Stephane, der Basser produziert, variiert der Shouter Mark zwischen melodisch und aggressiv, zwischen sentimental und rebellisch, zwischen Traum und harter Realitat.

MP kreieren ein musikalisches Gesamtbild irgendwo zwischen Seventies und dem neuen Jahrtausend, man bewegt sich zwischen Kritik und Humor, Politik und Liebe, Freude und Leid, ohne jemals in eine Schublade gesteckt werden zu konnen. Kaum erschaffen, rei?en die vier Jungs ihr musikalisches Werk wieder zu Boden, um neuen Bereichen Ausdruck zu verleihen.

Nie werden Konzeptionen blind gefolgt, immer wieder
werden sie von den eigenen Protagonisten angezweifelt.

Ein lachender Narr, der uber das Leid weint!
Ein wutender Clown, der melancholischer Agonie verfallt! Ein tanzender Derwisch, der den Ruhepunkt sucht! Possenrei?er, die die Wahrheit sagen!
Lugner, denen man alles glauben sollte!

Turn on! Tune in! Drop out! Das war schon der
Wahlspruch Ken Keseys („Einer flog uber das Kuckucksnest“), der zusammen mit den Bewusstseinsrevoluzzern Timothy Leary und
Allan Ginsberg gemeinsam in einem Bus, „Further“
genannt, die Staaten bereiste. Sie nannten sich die
Merry Pranksters.

In dieser Tradition verstehen sich auch die

MARY PRANKSTERS



Last update: 18.03.2008 - Copyright © Mary Pranksters. All rights reserved. Impressum